Auf Entdeckungstour im Wald – Unsere heimischen Nadelbäume

Die Fichte (Feichte) ist die häufigste Baumart in Österreich. Man erkennt sie an ihren spitzen Nadeln und den langen Zapfen, die nach unten hängen. Ihr Holz ist leicht und vielseitig verwendbar.

Die Lärche (Larch) hat besonders weiche, hellgrüne Nadeln. Ihr Holz ist sehr hart, widerstandsfähig und langlebig. Im Herbst verliert die Lärche als einziger heimischer Nadelbaum ihre Nadeln.

Auch die Föhre (Forche) lernten wir kennen. Ihre Nadeln wachsen paarweise zusammen, und ihr Holz enthält viel Harz. Dadurch ist es besonders dauerhaft und gut vor Witterung geschützt.

Eine besondere Baumart ist die Zirbe, die vor allem in höheren Lagen wächst. Ihr Holz duftet angenehm und wird gerne für Möbel und andere Produkte verwendet. Den typischen Zirbenduft kann man sofort erkennen.

Außerdem erklärte uns Hubert die Unterschiede zwischen Fichte und Tanne. Beide sehen sich sehr ähnlich, doch die Zapfen der Tanne stehen aufrecht auf den Ästen, während die der Fichte nach unten hängen. Auch die Nadeln unterscheiden sich: Die Fichte hat spitze Nadeln, die Tanne weiche und stumpfe. Deshalb gibt es das Sprichwort: „Die Fichte sticht, die Tanne nicht!“

Es war ein spannender und lehrreicher Vormittag in der Natur, bei dem wir viel über die heimischen Bäume erfahren konnten.